ARIM ist ein Verein, der die Amateurfunkstation in Morokulien betreibt und verwaltet.

ARIM wird von vier schwedischen und vier norwegischen Funkamateuren geleitet, die viel Zeit in diese Arbeit investieren.

 

Die bekannteste HAM-Station der Welt: SJ9WL/LG5LG.

Die Funkstation kann von Funkamateuren aus aller Welt gemietet werden und ist aufgrund ihrer attraktiven Rufzeichen – dem norwegischen LG5LG und dem schwedischen SJ9WL – sehr beliebt. Die Lage der Station ist einzigartig, da sie wahrscheinlich die einzige Amateurfunkstation weltweit ist, die direkt an der Grenze zwischen zwei Ländern betrieben wird. Die Station ist auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Die Einnahmen aus der Vermietung werden zur Wartung und zum Betrieb der HAM-Station verwendet. 

Im Jahr 2024 wurde das 56-jährige Jubiläum der Zusammenarbeit zwischen norwegischen und schwedischen Funkamateuren gefeiert, die gemeinsam eine Amateurfunkstation an der Grenze in Morokulien betreiben. Der Name „Morokulien“ ist ein zusammengesetztes Wort aus dem norwegischen „moro“ und dem schwedischen „kul“, beide bedeuten „Spaß“. Die Endung „-ien“ steht für „in einem“ – also „moro-kul-ien“. Morokulien ist ein „HAM-Staat“ an der Grenze zwischen Norwegen und Schweden. Das spezielle Rufzeichen für die norwegische Seite ist LG5LG, für die schwedische Seite SJ9WL. Wenn man als Funkamateur mehrere Tage in Morokulien verbringt, muss man das Rufzeichen täglich zwischen LG5LG und SJ9WL wechseln. 

 

Große Veränderungen in Morokulien in den letzten Jahren.

Die Zusammenarbeit zwischen den Grenzgemeinden in Schweden und Norwegen wurde verbessert. Heute steht ein modernes Informationszentrum direkt auf der Grenze. Die Grenzlinie verläuft durch den Eingang dieses Gebäudes. Dort findet man freundliche Damen, die Informationen bereitstellen. Eine Kuriosität für Briefmarkensammler: Man kann Briefe und Karten mit norwegischen und schwedischen Briefmarken versenden, die mit dem Stempel „Morokulien“ versehen sind. 

 

Das Friedensdenkmal.

Das Friedensdenkmal an der Grenze zwischen Magnor und Eda wurde 1914 von norwegischen und schwedischen Friedensfreunden errichtet. Es ist 18 Meter hoch und besteht aus grauem Granit aus dem Grenzfjord Idefjorden bei Halden. Es symbolisiert Brüderlichkeit. Der Ort erhielt seinen Namen im Herbst 1959, als der norwegische Rundfunk und das schwedische Radio das Unterhaltungsprogramm „Across all borders“ sendeten. Die Sendung wurde im Geiste der Flüchtlingshilfe produziert und brachte bedeutende Spenden für diesen Zweck ein. 

 

Zugangsmöglichkeiten für Besucher in Morokulien 

Die Grenzstation wurde so gestaltet, dass sie für Menschen mit Behinderungen zugänglich ist. Alle Türschwellen – außer der Eingangstür – wurden entfernt. Vom Parkplatz bis zur Veranda vor der Eingangstür gibt es eine Rampe für Rollstuhlfahrer. Alle Türen sind breit genug für Rollstühle. Die Heizung im Häuschen ist elektrisch mit regulierbaren Heizkörpern. Es besteht auch die Möglichkeit, mit Holz zu heizen, für diejenigen, die dies bevorzugen. 

 

BAD / WC:  

Das Badezimmer/WC ist groß und bietet ausreichend Platz für Rollstuhlfahrer. Die Toilette ist mit Armlehnen ausgestattet. Selbstverständlich gibt es eine Dusche sowie einen Duschstuhl für diejenigen, die ihn benötigen. 

KÜCHE:  

Es gibt eine kleine Küchenlösung mit kombiniertem Kühlschrank und Kochplatten. Eine Arbeitsfläche, eine Mikrowelle und eine Kaffeemaschine sind ebenfalls vorhanden. Die Küchenausstattung reicht für etwa 15 Personen. 

ÜBERNACHTUNG:  

Es gibt ein kleines Bett im Küchenbereich und zwei Doppelschlafsofas im Wohnzimmer. Schlafsäcke oder andere Nachtutensilien müssen von den Nutzern selbst mitgebracht werden, da diese nach Gebrauch nicht gereinigt werden können. 

ERWARTUNGEN AN BESUCHER:  

Bitte hinterlassen Sie das Häuschen in sauberem Zustand – es ist immer schön, in eine saubere Unterkunft zu kommen. Bitte melden Sie Schäden an der Ausstattung, die behoben werden sollten. 

QSL-KARTE MOROKULIEN:  

Wer eine QSL-Karte aus Morokulien erhalten möchte, muss zuerst seine eigene Karte einsenden. Der QSL-Manager versendet keine Karten basierend auf dem Logbuch,sondern antwortet nur auf erhaltene Karten. Karten können über das Büro oder direkt mit 3 $ an den QSL-Manager von LG5LG und SJ9WL gesendet werden: 

Sverre Aarstad, Myggliveien 31, N-2216 Roverud, Norwegen